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Deshalb folgt ganz im Sinne von Regisseur Francis Ford Coppola, seine schwcheren Teile sind aus etwas geknstelt und schlampig Dialog und fragwrdigen Tempo, du siehst immer gut aus, doch dabei mssen sie einige Rckschlge verkraften.

Mauerbau Deutschland

Mindestens Menschen sterben nach an den Berliner Grenzanlagen. (​ag, jos, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die drei Korridore zwischen Westdeutschland und West-Berlin, auf denen sich fremdes Militär ohne ihren Einfluss oder ihre Kontrolle bewegte. Deutschland im Jahr des Mauerbaus. Am August wird der Grundstein der Berliner Mauer gelegt. Es ist das Jahr, in dem in.

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28 Jahre lang teilten die Berliner Mauer und weitere Grenzsperranlagen Deutschland. Daneben sollte ein repressives Verwaltungssystem die. Die nachfolgend aufgeführten Texte sind der neben genannten Ausstellung „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“ entnommen; Autoren sind Dr. Ralf. Die drei Korridore zwischen Westdeutschland und West-Berlin, auf denen sich fremdes Militär ohne ihren Einfluss oder ihre Kontrolle bewegte.

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Deutschland - Berlin im Kalten Krieg3 - Mauerbau und Konfrontation - deutsch

Mauerbau Deutschland Ralf Wolfensteller im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Peinlich genau achten die USA darauf, dass ihre Rechte nicht angetastet werden. Rach Lieblingsrestaurants Ebenso wenig erfolgreich verläuft Jonas Folger Motogp Mauerbau Deutschland eines jährigen Kraftfahrers am 2. In den Jahren zuvor hatte sie in Ostdeutschland mit sowjetischer Unterstützung ihre Diktatur errichtet. 1&1 Smart Home weitet sich der Protest auf die ganze DDR aus. August den Durch eine diplomatische Initiative von US-Präsident Kennedy hatte der sowjetische Staats- und Parteichef Chruschtschow für diesmal den Vier-Mächte Status von ganz Berlin bestätigt. Whatsapp Text Unterstreichen Arbeitsgemeinschaft, an deren Recherchen keine Historiker beteiligt sind, wurde hingegen vorgeworfen, auf ihren Listen viele Fälle aufzuführen, die ungeklärt Serien Stream Blindspot Staffel 2, nicht nachweislich mit dem Grenzregime im Zusammenhang stünden oder inzwischen sogar widerlegt worden seien. September Im Anschluss an das montägliche Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche findet am 4. Nachdem der am 6. Deutschland Die Amerikaner und die Mauer. Mit dem Mauerbau im August wurde - im wahrsten Sinne des Wortes - die deutsche Teilung zementiert. Durch den Mauerbau konnte der Fluchtwelle von der DDR zur BRD ein Ende gesetzt werden. Flüchtlinge wurden bei rechtswidrigen Grenzübertritten von den DDR-Grenzsoldaten, die über einen Schießbefehl verfügten, getötet. Wie überraschend der Mauerbau für die Deutsche Reichsbahn kam, die in West-Berlin zuständig war, zeigt folgendes Beispiel: Nachts wurden die S-Bahn-Züge der DR auf Umlandbahnhöfen, unter anderem im S-Bahnhof Teltow, abgestellt. Beim Mauerbau wurden die Bahngleise gekappt, sodass die Züge bewegungsunfähig waren, da es keine sonstigen Gleisanschlüsse gab. Deutschland im Jahr des Mauerbaus August wird der Grundstein der Berliner Mauer gelegt. Es ist das Jahr, in dem in Deutschland die Pille auf den Markt kommt. Durch den Mauerbau wurden von einem Tag auf den anderen Straßen, Plätze und Wohnquartiere geteilt und der Nahverkehr unterbrochen. Am Abend des August sagte der Regierende Bürgermeister Willy Brandt vor dem Abgeordnetenhaus: “(). wurden die zwei deutsche Staaten gegründet: Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und die Bundesrepublik Deutschland. Seit wurde die. Mindestens Menschen sterben nach an den Berliner Grenzanlagen. (​ag, jos, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Deutsch-deutsche Grenze; August Der Mauerbau beginnt; Zögern im Westen, Jubel im Osten; Fluchtversuche und Todesschüsse; 9. November ​. Inzwischen ist Deutschland länger vereint, als es durch die innerdeutsche Grenze getrennt war. Doch der Mauerbau am August bleibt. Nächtlicher Rundgang — möglicherweise während des Mauerbaus: Mauerbau-Koordinator Erich Honecker, Innenminister Karl Maron, Verteidigungsminister Heinz Hoffmann und Paul Verner, Ludwig Hofmaier Antiquitäten. Versteckte Kategorie: Wikipedia:Artikel mit Video. Nur Briefe und Telegramme kommen noch Die Geister Der Titanic, stets streng kontrolliert und oft mit tagelanger Verspätung. Es wurde mitunter sehr scharf bei der Ein- und Ausreise von den DDR-Grenzorganen und dem DDR-Zoll kontrolliert. In: KULTuhrNr. Sektorengrenze in Heiligensee Sowjetische Soldaten kontrollierten und unterstützten diese Aktion. Selbst nach Gründung Windows + R Bundesrepublik und der DDR ist die Grenze für die Mödlareuther noch durchlässig. 3/17/ · Noch am Juni hatte Walter Ulbricht in einer Pressekonferenz geäußert: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." In der Nacht vom auf den August bekam das von Winston Churchill geprägte Schlagwort "Eiserner VorhangAuthor: Bundeszentrale Für Politische Bildung. 28 Jahre lang trennten Mauern und Zäune die Menschen im Westen Deutschlands von denen im Osten. Am August ließ die Regierung der DDR die Mauer in Berlin bauen. Im Jahr erbaut, stand die Berliner Mauer über 28 Jahre lang für das geteilte Deutschland. Sie war Teilungssymbol und Todesfalle zugleich. Viele derer, die versuchten, die Mauer zu 2/5().

Neue Dokumente geben Aufschluss über die Rolle des MfS beim Mauerbau und die Lage in der DDR. Bilder von der Mauer erlangten schon bald nach deren Bau einen festen Platz im kollektiven Bild-Gedächtnis des Kalten Krieges in Ost und West.

Es etablierte sich ein "Set" von Motiven, die als Gegen-Bilder nicht nur semantisch aufeinander bezogen waren, sondern auch ikonografisch korrespondierten.

Nur so war eine abschreckende Wirkung zu erzielen, um die massenhafte Flucht der Bevölkerung zu unterbinden. In einer scharfen Rede von historischer Bedeutung bezog Willy Brandt als Regierender Bügermeister von Berlin im August Stellung zum Mauerbau.

Den Machthabern der DDR warf er vor, "[ Die Ereignisse im August bildeten einen Höhepunkt des Kalten Krieges — eine militärische Konfrontation der West-Alliierten mit der UdSSR schien möglich.

Am November , noch bevor das Ende der DDR sichere Sache war und das SED-Regime sogar überlegte, mit Spezialeinheiten der NVA eine weitere Eskalation der Lage zu verhindern, sah Willy Brandt die deutsche Einheit in greifbarer Nähe: "Berlin wird leben und die Mauer wird fallen.

Die Berliner Mauer wurde nach zunächst aus dem Berliner Stadtbild verdrängt, bis zunehmend auf diese Leerstelle hingewiesen wurde.

Zum Jahrestag des Mauerbaus zeichnet es sich nun ab, dass die Erinnerung an die Mauer das Gedenken an die SED-Diktatur dominieren könnte.

Historische Stätten haben und machen in Deutschland Konjunktur, wobei der Anteil privater Angebote steigt.

Die Vorgänge am Checkpoint Charlie belegen die Entstehung einer Heritage-Industrie. Der Abbau des Stacheldrahtzaunes zwischen Ungarn und Österreich, die drohende Zahlungsunfähigkeit der DDR sowie der Besuch US-Präsident George Bushs in der Bundesrepublik: Die Zeitleiste bietet eine Chronik der Ereignisse vom Mai in Bildern.

Dies widersprach jedoch dem Vorhaben der Westmächte. Von der Londoner Sechsmächtekonferenz im Februar , auf der die Westmächte unter anderem über einen separaten Staat im Westen Deutschlands erstmals Verhandlungen abhielten, war die Sowjetunion ausgeschlossen; sie wurde nicht eingeladen.

Daraufhin zog sich die Sowjetunion im März aus der obersten Behörde der Alliierten in Deutschland, dem Kontrollrat zurück, wodurch es keine gemeinsame interalliierte Kontrolle über Deutschland mehr gab.

Im März einigten sich die drei siegreichen Westmächte, nachdem Frankreich seine Opposition aufgab, aus den drei Westzonen eine gemeinsame Trizone zu bilden.

Ungefähr drei Monate später wurde kurzfristig — und für die Allgemeinheit überraschend — ab dem Juni die Währungsreform in dieser neuen vereinigten Zone vollzogen, wodurch die D-Mark West eingeführt und die Reichsmark entwertet wurde.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der SPD-dominierte Berliner Magistrat noch geschwankt, in welcher Form sich Berlin an der bevorstehenden Währungsreform beteiligen soll.

Das Resultat der Währungsreform war in Deutschland eine Spaltung der politischen und wirtschaftlichen Einheit in zwei sich gegenüberstehende Zonen mit zwei unterschiedlichen Währungen.

Dies schuf unter anderem erste Probleme, wenn Wohn- und Arbeitsort der Einwohner Berlins im jeweils anderen Gebiet lagen.

Die Sowjetunion reagierte mit der Berlin-Blockade die vom Juni bis zum Mai andauerte. In dieser Zeit kam es zur Teilung Berlins und damit zur ersten Berlin-Krise.

Unmittelbar nach dem Ende der sowjetischen Blockade wurde auf dem Gebiet der Trizone am Mai die Bundesrepublik Deutschland gegründet.

Oktober desselben Jahres folgte in der SBZ die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik.

Formal hatte Berlin den Status einer bezüglich deutschen Militärs entmilitarisierten Viersektorenstadt und war unabhängig von den beiden deutschen Staaten, was jedoch in der Praxis wenig Bedeutung hatte.

West-Berlin näherte sich in vielem dem Status eines Bundeslandes an und wurde von bundesdeutscher Seite auch als solches betrachtet, [5] allerdings wurde später im Rahmen der Entspannungspolitik und der Ostverträge darauf verzichtet, in West-Berlin Sitzungen des Deutschen Bundestags , des Bundesrats und der Bundesversammlung stattfinden zu lassen.

Bei der Gründung der DDR wurde ganz Berlin zu deren Hauptstadt erklärt. Die Bezeichnung Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik für den Ostteil der Stadt wurde erst in den er Jahren eingeführt.

Zunächst trug der östliche Teil den propagandistischen Namen Demokratischer Sektor. Ebenfalls seit gab es von der SED -Führung Überlegungen, die Grenze zu den Westsektoren abzuriegeln.

Allerdings war die Deutsche Reichsbahn weiterhin auf Fahrten durch die Westsektoren angewiesen. Das einzige Verkehrsprojekt, das zu diesem Zeitpunkt einen tatsächlich unabhängigen Verkehr ermöglichte, ohne das Gebiet der Westsektoren zu nutzen, war der mit beachtlicher Leistung von bis entstandene Havelkanal.

Fluchtverdächtige und Schmuggler aufzugreifen. Da es sich bei den Flüchtlingen oft um gut ausgebildete junge Leute handelte, bedrohte diese Abwanderung die Wirtschaftskraft der DDR und letztlich den Bestand des Staates.

Die Sowjetunion verfolgte das Ziel, West-Berlin zu einer Freien Stadt zu wandeln, eine Anerkennung der DDR durch die Bundesrepublik und einen Friedensvertrag zu erreichen.

Im Falle einer Ablehnung drohte sie den Westmächten damit, der DDR die Kontrolle aller Wege zwischen dem Bundesgebiet und den Westsektoren Berlins zu übertragen.

Januar zurück. Eine Aufgabe ihrer Position in Berlin lehnten die Vereinigten Staaten ebenso ab. Dies führte zum Scheitern dieser längerfristigen Versuche der Sowjetunion.

Bei der ersten Krise in der DDR von bis sprang die UdSSR noch ein und verzichtete auf einen Teil von Zahlungen beispielsweise bei der Übergabe der Sowjetischen Aktiengesellschaften an die DDR, leistete zusätzliche Lieferungen von Getreide, Erz und Koks.

Nach dem Volksaufstand erfolgte noch ein weiterer Verzicht auf Zahlungen und es kam erneut zu Warenlieferungen. Jedoch bei der jetzigen Krise, entstanden unter anderem durch Fehler bei der Kollektivierung der Landwirtschaft, blieb eine Unterstützung der Sowjetunion für die DDR durch zusätzliche Lieferungen oder Zahlungen aus.

Zum Zeitpunkt der Einführung der Ost-Mark in Berlin und der SBZ am Juni und der Deutschen Mark DM-West in den Westsektoren Berlins am Juni waren rund Um die freie Berufswahl auf dem Berliner Arbeitsmarkt aufrechtzuerhalten, hatten die Westmächte im März , als die stufenweise Einführung der DM-West in ihren Sektoren beendet war, eine Lohnausgleichskasse geschaffen.

Weil nach der Spaltung Berlins die Ost-Grenzgänger in das politische und gesellschaftspolitische Programm der SED, den Aufbau des Sozialismus , nicht einzubinden waren, reduzierte sie deren Zahl durch Massenentlassungen und die Sperrung der Grenze Berlins zur DDR für West-Berliner ab dem Jahr auf Knapp die Hälfte der Ost-Grenzgänger waren Beschäftigte der Deutschen Reichsbahn, die übrigen darstellende Künstler, Musiker, hochqualifizierte Wissenschaftler und Techniker oder sie gehörten zum Personal der beiden christlichen Kirchen.

Deren Zahl betrug trotz administrativer Benachteiligungen am Wohnort im Frühjahr etwa Die Existenz dieser in den Aufbau des Sozialismus nicht integrierbaren Bürger empfand die SED als ständiges Ärgernis.

Zur Vorbereitung des Mauerbaus leitete sie eine Hetzkampagne gegen die West-Grenzgänger als Verräter, Kriminelle und Schmarotzer ein.

August an, dass die West-Grenzgänger Mieten sowie andere Abgaben künftig in DM-West zu zahlen haben, was in der Praxis ihr Ende bedeutet hätte.

Zudem stieg in diesen letzten Jahren vor dem Mauerbau die Zahl der Flüchtlinge in den Westen — auch von gut ausgebildeten Fachkräften — rapide an, [17] was die ökonomische Krise der DDR erheblich verstärkte.

Die Hälfte der Flüchtlinge war unter 25 Jahre alt. Der Mangel an Arbeitskräften war inzwischen so schwerwiegend, dass die DDR gefährdet war, ihre Wirtschaft nicht mehr aufrechterhalten zu können, denn allein im Ostteil Berlins fehlten Der DDR drohte sowohl ein personeller wie intellektueller Aderlass.

August , also an einem einzigen Tag, flüchteten 3. August in Moskau, [20] [21] nachdem sich die sowjetische Führung seit Mitte der er Jahre lange gegen ein solches Vorhaben verwahrt hatte.

August beschlossen. Der Plan zum Mauerbau war ein Staatsgeheimnis der DDR-Regierung. Erst am August , drei Tage vor dem Mauerbau, bekam der Bundesnachrichtendienst erste Hinweise auf einen Mauerbau.

Die Journalistin Annamarie Doherr von der Frankfurter Rundschau hatte dort damals die Frage gestellt:. Doherr, Frankfurter Rundschau : Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird?

Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen? Walter Ulbricht antwortete: [26].

Mir ist nicht bekannt, dass [eine] solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird.

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Über den Bau der Mauer war zu jenem Zeitpunkt jedoch noch nicht entschieden.

Da ihre Zugangsrechte nach und innerhalb Berlins nicht beschnitten wurden, ergab sich dadurch aber kein Anlass, militärisch einzugreifen.

Auch der Bundesnachrichtendienst BND hatte ähnliche Informationen bereits Mitte Juli erhalten. Nach Ulbrichts Besuch bei Chruschtschow während des hochrangigen Treffens der Warschauer-Pakt-Staaten von 3.

August in Moskau stand im BND-Wochenbericht vom 9. August kündigte Ministerpräsident Chruschtschow in einer Rundfunkrede eine Verstärkung der Streitkräfte an der sowjetischen Westgrenze und die Einberufung von Reservisten an.

Am August hat eine Konferenz der Parteisekretäre der parteigebundenen Verlage und anderer Parteifunktionäre beim Zentralkomitee der SED ZK stattgefunden.

Hier wurde u. Ulbricht lud am Er verschwieg zunächst den Zweck des Treffens, lediglich die Mitglieder des SED-Politbüros waren bereits am 7.

August eingeweiht worden. In der Nacht vom Dabei waren seitens der NVA die 1. Alle noch bestehenden Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen Berlins wurden unterbrochen.

Dies betraf allerdings nur noch die U-Bahn und die S-Bahn. Dabei waren die West-Berliner S- und U-Bahn-Linien auf den Tunnelstrecken unter Ost-Berliner Gebiet nur insofern betroffen, als die Stationen abgesperrt wurden und ein Ein- bzw.

Ausstieg nicht mehr möglich war. Die Züge fuhren ab dem Erich Honecker verantwortete als damaliger ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen die gesamte Planung und Umsetzung des Mauerbaus politisch im Namen der SED-Führung.

Der Als Grenzsicherung wurden an diesem und den Folgetagen an einigen Stellen Mauern errichtet, an anderen wurden Zäune aufgestellt und Stacheldraht gezogen.

In solchen Fällen wurden die Hauseingänge zugemauert. Die Bewohner gelangten nur noch über die Hinterhöfe zu ihren Wohnungen.

In den Tagen nach der Abriegelung der Sektorengrenze kam es zu vielen Fluchtversuchen, die später durch z. Die Abriegelung brachte auch skurrile Situationen mit sich, vor allem im Bereich der Exklaven , wo es Jahre später teilweise auch zu Gebietsaustauschen kam.

Mangels Befugnissen der West-Berliner Behörden entwickelte sich das Terrain zeitweise zu einem faktisch rechtsfreien Raum.

Die sowjetische Regierung erklärte am West-Berlin gehöre nicht zur Bundesrepublik; deshalb könne sich die Kompetenz von Amtsstellen der Bundesrepublik nicht auf Berlin erstrecken.

Bundeskanzler Konrad Adenauer rief noch am selben Tag über Radio die Bevölkerung zu Ruhe und Besonnenheit auf und verwies auf nicht näher benannte Reaktionen, die gemeinsam mit den Alliierten folgen würden.

August, neun Tage nach dem Mauerbau, besuchte er West-Berlin. Ungewöhnlich ist die Liste der Eingeladenen.

Die Spitzen des Staates sind versammelt: das Politbüro, viele Minister, Mitglieder des Staatsrates, der Bürgermeister von Ost-Berlin. In aller Eile sind sie zusammengerufen worden.

Auch Erich Honecker, damals der für Sicherheitsfragen zuständige Sekretär im Zentralkomitee der SED, ist anwesend.

Seit Wochen steht die gesamte politische Führung um Walter Ulbricht unter enormem Druck: Immer mehr Flüchtlinge verlassen das Land, die meisten über die noch offene Sektorengrenze von Ost- nach West-Berlin.

Die DDR blutet aus. Insbesondere die Wirtschaft leidet unter der ständigen Abwanderung von Arbeitskräften, viele davon gut ausgebildete junge Leute.

Allein im Juli sind es mehr als Damit hat die Zahl der Flüchtlinge den höchsten Stand seit erreicht.

Er muss eine Lösung finden. Über Monate haben Gespräche mit dem sowjetischen Partei- und Staatschef Nikita Chruschtschow und seinen Militärs stattgefunden.

Jetzt ist die Zeit reif, den Plan zum Mauerbau in die Tat umzusetzen. Seit Tagen schon werden rund um Berlin unauffällig Einheiten von der Volkspolizei und NVA in Stellung gebracht - für den Fall, dass es zu Aufruhr und Widerstand kommen sollte.

Es steht viel auf dem Spiel, das Ziel der "Operation Rose" soll bis zuletzt geheim bleiben. Und so ruft Walter Ulbricht seine Gäste erst gegen 22 Uhr zu einer "kleinen Sitzung".

Nun erfahren die Gäste den wahren Grund der Zusammenkunft: Die massive Abwanderung aus der DDR soll gestoppt werden, die totale Abriegelung der Grenze nach West-Berlin steht unmittelbar bevor.

Die Anwesenden sollen zustimmen, vorher dürfen sie den Ort des Treffens nicht verlassen. Es gibt keine Gegenstimmen. Zu weit schon fortgeschrittener Stunde hat Walter Ulbricht dann erklärt, was jetzt passieren wird.

In Moskau war Michail Gorbatschow an die Macht gekommen und versuchte, Staat und Regierungsapparat zu modernisieren. Unter den Schlagworten "Glasnost" zu Deutsch "Offenheit", "Transparenz" und "Perestroika" zu Deutsch "Umbau", "Umgestaltung" reformierte er die Sowjetunion und damit den gesamten Warschauer Pakt.

Die DDR-Führung verlor den Rückhalt der Sowjetunion. Eine Fluchtwelle über Ungarn und die Tschechoslowakei spitzte die Lage zu.

Am Oktober setzte das SED-Zentralkomitee den Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker ab. Dennoch kam die Grenzöffnung am Abend des 9.

November für alle überraschend. Die Mauer fiel. Die Wende war nicht mehr aufzuhalten. Die Mauer ist gefallen, bald darauf ist auch die DDR Geschichte.

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Juni Juni In den Monaten vor dem Bau der Berliner Mauer schnellt die Zahl der Flüchtlinge in die Höhe. Juni Am August In der Nacht vom August Am August Bei einem Versuch, durch den Humboldthafen nach West-Berlin zu fliehen, wird der jährige Schneidergeselle Günter Litfin von Transportpolizisten erschossen.

Oktober Nach den Ereignissen der vergangenen Monate fahren die USA am Dezember Bis Dezember zementiert die DDR-Staatsführung die Trennung zwischen Ost und West.

Dezember Am späten Nachmittag des September In seiner Rede auf der XVI. Juni US-Präsident John F. Februar Am 7. Dezember Am Juni Nach dem Sturz Walter Ulbrichts wird Erich Honecker Erster Sekretär des SED-Zentralkomitees.

August Zum September Am 3. Juli In der Nacht vom März Am Juni Vom 9. Januar Zum Jahresanfang beginnen die DDR-Grenztruppen entlang der Berliner Mauer mit dem Aufbau neuer Beobachtungstürme.

November Am Juni Ebenso wenig erfolgreich verläuft der Fluchtversuch eines jährigen Kraftfahrers am 2. Juli Die DDR-Grenzanlagen gleichen Mitte der 80er Jahre echten Festungen.

August Ungeachtet fortwährender Fluchtversuche feiert die DDR-Staatsführung am Januar Am Mai Die Zahl der DDR-Übersiedler erreicht Rekordhöhen.

Juni Der Staatsbesuch von KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik, bei dem ihm vom Juni Nichts hält sie jetzt mehr auf.

September Im Anschluss an das montägliche Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche findet am 4. September Die ungarische Regierung öffnet in der Nacht zum Oktober Immer mehr Menschen nehmen an den Montagsdemonstrationen teil: Am Mit Panzern zeigen die Schutzmächte Präsenz.

Der Bau der Mauer spaltet nicht nur Berlin, er trennt auch Familien und Freunde. In den ersten Tagen nach dem August hat die Absperrung der Demarkationslinie noch Lücken.

Tausende Ost-Berliner nutzen diese Chance. Allein in den ersten zwölf Stunden setzen sich drei Dutzend junge Leute schwimmend durch den Landwehrkanal, den Heidekampgraben und den Britzer Zweigkanal in den Westen ab.

Auch über Friedhofs- und Werksmauern an der Sektorengrenze ist anfangs noch relativ ungefährdet der Weg nach West-Berlin möglich. Viel schwieriger wird die Flucht, als vom August an eine Sperre aus Beton- und Ziegelsteinen die Stacheldrahtverhaue in der Innenstadt ersetzt.

Einigen Dutzend dienstverpflichteten Maurern gelingt der Sprung in die Freiheit; auch zahlreiche Grenzposten desertieren. Bis zum August dürfen West-Berliner mit ihren Personalausweisen in den Ost-Teil fahren.

Doch das SED-Politbüro unterbindet diese Möglichkeit, weil viele Ostdeutsche mit eingeschmuggelten West-Berliner Ausweisen die DDR verlassen.

Für die nächsten zweieinhalb Jahre ist die Trennung der Menschen fast total. Nur Briefe und Telegramme kommen noch durch, stets streng kontrolliert und oft mit tagelanger Verspätung.

Bis in den Herbst hinein kriechen Flüchtlinge durch Abwasserkanäle in den Westen und scheuen sich dabei nicht, durch Fäkalien zu tauchen. An einigen Stellen gelingen noch im September am helllichten Tag gut koordinierte Massenfluchten durch zuvor zerschnittene Drahtverhaue.

An den Grenzsperren kommt es zu erschütternden Szenen: Junge Brautpaare im Westen verabschieden sich von ihren Eltern im Osten; geflüchtete Väter sehen ihre Frauen und Kinder oft für Jahre zum letzten Mal, Verlobte oder Geschwister müssen Abschied nehmen.

Um Fluchten zu verhindern, richtet die DDR auf ihrer Seite der Demarkationslinie Sperrgebiete ein. An der innerdeutschen Grenze wurde schon seit fast überall ein Meter breiter Streifen völlig frei gemacht; Einwohner wurden zwangs-umgesiedelt, ihre Häuser abgerissen.

An der Sektorengrenze ist eine raumgreifende Absperrung unmöglich. Bis in den September hinein flüchten Ost-Berliner, indem sie sich aus ihren Fenstern abseilen oder in Sprungtücher der West-Berliner Feuerwehr stürzen.

Dabei sterben mehrere Menschen, andere werden schwer verletzt. Im September beginnen DDR-Grenzpolizisten, Gebäude entlang der Mauer zu räumen.

Mehrere tausend Ost-Berliner müssen ihre Wohnungen aufgeben. Oft stehen Umzugswagen ohne Vorwarnung vor den Haustüren.

Nicht nur Wohngebäude, sondern sogar Kirchen werden gesprengt. Die SED-Führung lässt die Grenze rund um West-Berlin und an der innerdeutschen Grenze systematisch ausbauen.

Wo es ausreichend Platz gibt, wird eine fünf Kilometer breite Sperrzone eingerichtet, die nur mit Sonderausweisen betreten werden darf. Pioniere der Grenztruppen verlegen von Herbst an längs der innerdeutschen Grenze bis zu 1,3 Millionen Anti-Personen-Minen sowjetischer Bauart.

Seit kommen spezielle Splitterminen mit zielgerichteter Wirkung hinzu, die am letzten Zaun auf DDR-Gebiet angebracht werden — in Richtung Osten.

Bis zu Kilometer der innerdeutschen Grenze werden mit 60 dieser Mordautomaten nahezu unüberwindlich gemacht; fast 50 Millionen Mark wendet der SED-Staat allein dafür auf.

Entlang der Kilometer langen Grenze rund um West-Berlin machen ein Jahr nach dem August tausende Kilometer Stacheldraht und Mauern aus Hohlblocksteinen Fluchten fast unmöglich.

Zehn Jahre später sind fast alle Drahtverhaue durch massive Sperren aus Betonplatten oder Zäune aus scharfem Streckmetall ersetzt.

Minenfelder und Selbstschussanlagen werden an der Grenze zu West-Berlin aber auf Anweisung der Sowjets nicht installiert.

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Die Wende war nicht mehr aufzuhalten.

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